Großübung der Freiwilligen Feuerwehr München

Ein Tag, zwei Einsatzlagen und viele neue Erfahrungen sind das Fazit der großen Katastrophenschutzübung der Freiwilligen Feuerwehr München vom 17.10.2026.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr München

Die Abteilung Freimann beteiligte sich an der Übung mit einem HLF samt Besatzung und einem Zugführer mit Führungsgehilfen und dem MZF der Abteilung. Beide Fahrzeuge waren dem ersten Zug des zweiten Kontingents zugeteilt.
Die Übung war aufgeteilt in drei Schwerpunkte. Zum einen galt es zwei Kontingente mit jeweils einer zweistelligen Zahl an Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge in den Einsatzraum in einen benachbarten Landkreis zu verlegen. Hauptaugenmerk lag hierbei auf dem zeitgerechten und koordinierten Fahren im Verband und der entsprechend komplexen Organisationsstruktur.
In der ersten Lage kam es zu einem Amoklauf in einem psychiatrischen Krankenhaus in dessen Zuge in mehreren Gebäuden Brände gelegt wurden. Insgesamt waren mehr als 30 Patienten und Bedienstete in dem Areal vermisst. Die örtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Feldafing wurden hierbei mit vier Löschzügen des zweiten Kontingents unterstützt und die Lage abgearbeitet.
An der zweiten Einsatzstelle des Tages wurde ein Anschlag auf eine S-Bahn dargestellt, wobei es hier erneut zu einer zweistelligen Zahl von betroffenen Personen gekommen war. Der erste und zweite Zug des Kontingents arbeitete die Lage innerhalb von etwas mehr als 30 Minuten ab und sorgte für eine schnelle Rettung und Übergabe der Patienten an den Rettungsdienst. 
Die Bilanz des langen Tages war durchweg positiv. Trotz der vielen beteiligten Feuerwehren und der komplexen Einsatzszenarios konnten die Lagen schnell und effizient bearbeitet werden. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Feuerwehren und dem Rettungsdienst, wie auch bei den Ausrichtern der Übung für den spannenden und lehrreichen Tag und die gute Zusammenarbeit! 

Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr München